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EXIF-Daten entfernen

Metadaten und GPS-Koordinaten kostenlos aus Fotos löschen.

Kamerainformationen, Aufnahmezeit und GPS-Koordinaten aus JPG- und PNG-Fotos entfernen. Die Bilder werden im Browser verarbeitet, nicht hochgeladen.

Was Fotos über ihren Aufnahmeort verraten

Auf einen Blick

  • Smartphones speichern in jedem Foto Metadaten nach dem EXIF-Standard, oft mit den GPS-Koordinaten des Aufnahmeorts auf wenige Meter genau.
  • Neben dem Ort stehen darin Aufnahmezeitpunkt, Gerätemodell, Objektiv und Belichtungswerte.
  • Soziale Netzwerke entfernen diese Daten beim Hochladen meist; per E-Mail-Anhang, Cloud-Link oder als Datei im Messenger verschickt bleiben sie erhalten.
  • Dieses Werkzeug zeichnet das Bild im Browser neu und speichert nur die Bildpunkte; das Foto verlässt dabei das Gerät nicht.

Stand: Oktober 2026. Quelle: EXIF-Standard 2.32 (CIPA DC-008), eigene Prüfung des Werkzeugs.

Welche Daten in einem Foto stecken

EXIF steht für Exchangeable Image File Format. Kameras und Smartphones schreiben damit zusätzliche Angaben in die Bilddatei: Hersteller und Modell, Datum und Uhrzeit, Blende, Belichtungszeit, ISO-Wert, die Ausrichtung des Geräts und, wenn die Ortung eingeschaltet ist, Breiten- und Längengrad. Viele Geräte legen außerdem ein kleines Vorschaubild ab, das nach einem Zuschnitt noch den ursprünglichen Bildausschnitt zeigen kann.

Beispiel: Verkaufsfoto aus dem Wohnzimmer

Wer ein Foto des Sofas als Datei an einen Interessenten mailt, verschickt mit den GPS-Daten oft die eigene Wohnadresse. Zusammen mit dem Aufnahmezeitpunkt mehrerer Bilder lässt sich sogar ablesen, wann jemand üblicherweise zu Hause ist.

Wann sich das Entfernen lohnt

  • Fotos aus der eigenen Wohnung oder vom Grundstück, die als Datei weitergegeben werden.
  • Bilder von Kindern, etwa für Vereine, Schulen oder Familiengruppen.
  • Fotos für Kleinanzeigen, Foren und Bewertungsportale, wenn unklar ist, ob die Plattform die Daten löscht.
  • Aufnahmen, deren Urheber nicht erkennbar sein soll, zum Beispiel Hinweise an Behörden oder Redaktionen.

So arbeitet das Werkzeug

Das Bild wird im Browser auf eine Zeichenfläche übertragen und von dort neu gespeichert. Dabei bleiben nur die Bildpunkte erhalten; EXIF-, GPS- und Vorschaudaten fallen weg. Ein Hochladen auf einen Server findet nicht statt. PNG-Dateien bleiben verlustfrei. JPG-Dateien werden mit einer Qualität von 92 Prozent neu komprimiert, was mit bloßem Auge in der Regel nicht zu sehen ist, die Datei aber verändert.

Mit den Metadaten geht auch ein eingebettetes Farbprofil verloren. Für Fotos, die gedruckt oder professionell weiterbearbeitet werden, ist ein Programm wie ExifTool besser geeignet, das gezielt einzelne Felder löscht und das Bild sonst unverändert lässt.

Ortsangaben gar nicht erst speichern

Auf dem iPhone lässt sich die Ortung für die Kamera unter Einstellungen, Datenschutz & Sicherheit, Ortungsdienste, Kamera abschalten. Bei Android-Kameras steht die Option meist als „Standort speichern“ oder „Standort-Tags“ in den Kameraeinstellungen. Beim Teilen bietet das iPhone zusätzlich unter „Optionen“ an, den Standort für dieses eine Bild wegzulassen.